Tipps für den perfekten Lebenslauf
Der Lebenslauf soll dem Unternehmen, bei dem man sich bewerben möchte, darüber Auskunft erteilen, wer der Bewerber ist und welche Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen er vorweisen kann. Seine wichtigste Aufgabe ist es, dem Leser der Bewerbung einen schnellen Überblick über den Werdegang des Bewerbers im persönlichen und beruflichen Umfeld zu geben.
Dafür sind einige wichtige Regeln zu beachten. Alle Ereignisse müssen in chronologischer Reihenfolge aufgeführt werden. Zeitliche Lücken (z. B. Arbeitslosigkeit, längere Krankheit) sind näher zu bezeichnen. Im tabellarischen Lebenslauf werden einfach alle Schritte des Werdegangs in ihrer zeitlichen Abfolge niedergeschrieben. Wenn man schon viele berufliche Stationen hinter sich hat, empfiehlt es sich, mit der aktuellsten Stellung zu beginnen. Der funktionale Lebenslauf gliedert die bisherigen Stationen in Gruppen, z. B. Ausbildung, Berufserfahrung, Weiterbildung. Welche Art man hier verwendet bleibt jedem selbst überlassen.
Der Lebenslauf sollte normalerweise nicht länger sein als eine Seite. Handgeschriebene, ausführliche Lebensläufe sollte man nur dann einreichen, wenn das Unternehmen dies explizit gefordert hat. Eigentlich ist dies nämlich nicht mehr zeitgemäß.
Ein Bewerbungsfoto wird von den meisten Personalverantwortlichen gerne gesehen, ist aber seit einigen Jahren kein Muss mehr. Wenn man der Bewerbung ein Foto beilegen möchte, sollte es ein ordentliches Bewerbungsfoto aus dem Fotostudio sein. Fotos aus dem Automaten oder Schnappschüsse sind absolut tabu. Das Foto gehört dann entweder rechts oben auf den Lebenslauf oder auf ein extra Deckblatt. Keinesfalls sollte es auf das Anschreiben geklebt werden.
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