Welcher Ausbildungsberuf ist der Richtige?

Einen Ausbildungsplatz zu suchen ist schon schwer genug, doch manchmal erscheint die Suche nach dem passenden Beruf noch schwieriger zu sein.

Schon seit jeher gibt es in den verschiedenen Abschlussklassen „Modeberufe“. Manche Berufe scheinen aber nie von der Liste der Traumberufe zu verschwinden, so dass sich auf den vorderen Rängen nur wenig verändert. Frauen bevorzugen kaufmännische Berufe, Männer technische. Im Prinzip tummeln sich auf den ersten 40 Plätzen die gängigen Berufe wie Kauffrau/ Kaufmann, Fachinformatikerin/Fachinformatiker, Koch/Köchin und Architektin/Architekt.

Wenn man beginnt, sich über mögliche Ausbildungsberufe zu informieren, sollte man Augen und Ohren offen halten. Man darf sich nicht zu sehr auf den Trend verlassen, sondern muss sich auf seine eigenen Stärken und Schwächen, seine Interessen und seine Talente besinnen. Oftmals ist es schade, dass sich der Fokus bei den Schulabgängern immer nur auf die „klassischen“ Zweigen richtet und Berufe wie der Bühnenplastiker oder die Fachkraft für Bautenschutz gänzlich übersehen werden.

Das Berufsbildungsgesetz, kurz BBiG, verzeichnete 2008 insgesamt 351 anerkannte Ausbildungsberufe – 1971 gab es noch etwa 600. Deutschland bietet unterschiedliche Institutionen, bei denen man sich über die verschiedenen dualen Ausbildungsberufe informieren kann. Macht ein Beruf neugierig: weiter ins Detail gehen, Voraussetzungen hinterfragen, mit den persönlichen Neigungen und Fähigkeiten abgleichen.

Ein bewährter Tipp:

Nicht auf DEN Traumberuf schlechthin konzentrieren, sondern vielleicht eher auf einen ganzen Berufszweig, zum Beispiel: Berufe in der Touristik, Berufe in der IT Branche, Berufe beim Fernsehen. Denn eines ist im Zusammenhang mit einem Ausbildungsplatz unerlässlich – die Flexibilität. Je festgefahrener man ist, desto schwieriger ist die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Wenn man sich dann mit den jeweiligen Sparten beschäftigt, erfährt man sehr schnell, welcher Beruf einem liegen könnte.

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