Vorstellungsgespräch
Ein erster Erfolg besteht schon darin, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, denn dies bedeutet, dass man in der engeren Auswahl für die angestrebte Stelle steht. Nun beginnt also der Endspurt, bei dem es gilt nicht zu stolpern. Auch hier ist eine gute Vorbereitung absolutes Muss. Natürlich lässt üben des Bewerbungsgespräches erste Fehler und Unsicherheiten erkennen und aus mehreren richtigen Gesprächen lernen. Vor allem sollte man nicht denken, dass gleich beim ersten Gespräch ein Vertrag unterschrieben wird, sondern sich auf die Erfahrungen, die durch mehrere Gespräche aufgebaut werden freuen.
Bevor man zum Vorstellungsgespräch geht, sollte man die Bewerbungsunterlagen nochmals genau durchlesen. Denn oft ist vergessen, mit welche Argumenten bei demjenigen Unternehmen geworben wurde. Gut geordnete Unterlagen sind hier äußerst hilfreich. Es kann nämlich unangenehm auffallen, wenn Sie z.B. das Unternehmen gelobt haben und Kenntnisse über die Produkte angegeben haben, bei der Befragung im Gespräch dann aber ins Stocken geraten. Schauen Sie also die jeweiligen Unterlagen durch, überlegen Sie sich was der Personalentscheider Sie fragen könnte und legen Sie sich schon Antworten bereit. Souveräne Antworten überzeugen.
Zusätzliche Unterlagen, die Sie in ihrem Schreiben nicht beigefügt haben, können hier gezeigt werden. Auch eine zusätzliche, mit der originalen identischen, Bewerbungsmappe zeigt, wie gut Sie sich vorbereitet haben.
Die Kleidung sollte dem Job angemessen sein, ein guter Tipp ist, das gleiche wie auf dem Bewerbungsfoto zu tragen. Dies schafft einen Wiedererkennungswert.
Im Gespräch werden etwa zwei Drittel der Zeit der Personalchef erzählen und man sollte gut zu hören, um hinterher Fragen stellen zu können. Es wirkt komisch, wenn man nach Dingen fragt, die schon erzählt wurden. Natürlich gibt es Fragen, auf die man sich vorher schon vorbereitet haben müsste. Gefragt wird oft, was man schon über das Unternehmen weiß. Wenn man über sich selbst erzählt, sollten Dinge erzählt werden, die die Stelle betreffen und nicht etwa vom Privatleben. Allgemein kann gesagt werden, dass der Personalverantwortliche nach Dingen sucht, die versucht werden zu verstecken. Dabei sollten Sie Schwächen nicht mit Lügen vertuschen, sondern möglichst positiv für sich auslegen und keinesfalls allzu offenherzig sein. Grundsätzlich sollte auch kein Theater gespielt werden, seien Sie sie selbst. Mit der Zeit werden Sie im Berufsalltag nämlich nicht schauspielern können. Fragen, die Ihre Privatsphäre betreffen, besonders Religion, politische Ansichten, Vermögensverhältnisse, Heiratspläne oder Schwangerschaften, brauchen Sie nicht wahrheitsgetreu zu beantworten. Vor allem sollten Sie aber Fragen stellen, um Ihr Interesse an der Stelle zu zeigen.
Bei der Verarbschiedung gehört dazu, sich für das Gespräch zu bedanken und nachzufragen, wann mit einer Entscheidung gerechnet werden kann.
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